Vorschweissflansche PN6

 

Vorschweißflansche PN 6 nach DIN 2631 / DIN EN 1092-1: CAD-Daten für die effiziente Planung

Im Rohrleitungs- und Anlagenbau sind Präzision und Normkonformität die Grundvoraussetzungen für sichere Konstruktionen. Besonders bei Bauteilen wie dem Vorschweißflansch PN 6, der als Standardverbindungselement in Systemen mit geringerem Druckniveau zum Einsatz kommt, sparen fertige CAD-Daten wertvolle Zeit in der Konstruktionsphase.

Auf cad-markt.de stehen normgerechte DWG-Zeichnungen für Vorschweißflansche PN 6 nach DIN 2631 und DIN EN 1092-1 in allen gängigen Nennweiten zum Download bereit. Die CAD-Dateien sind sofort einsetzbar in AutoCAD und kompatiblen Programmen – ideal für Konstrukteure und Planer im Rohrleitungs- und Anlagenbau.

 

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Was ist ein Vorschweißflansch PN 6?

Ein Vorschweißflansch (Typ 11 nach der aktuellen EN-Norm) ist ein Flansch, der durch eine kegelförmige Verlängerung – den sogenannten Ansatz oder Hals – charakterisiert ist. Die Bezeichnung PN 6 (Pressure Nominal) definiert die Druckstufe: Dieser Flansch ist für einen maximalen Betriebsdruck von 6 bar ausgelegt. [1, 2]
Der entscheidende Vorteil dieser Bauform ist die Verschweißung per Stumpfnaht direkt am Rohr. Dies sorgt für einen glatten Übergang im Inneren, minimiert Turbulenzen und bietet eine hohe Festigkeit bei mechanischen Belastungen oder Temperaturschwankungen.
 
 

Normung: Von DIN 2631 zu DIN EN 1092-1

 

In der Praxis begegnen Planern oft zwei Normbezeichnungen:
 
  • DIN 2631: Die klassische deutsche Norm für Vorschweißflansche der Druckstufe PN 6.
  • DIN EN 1092-1: Die aktuell gültige europäische Norm, welche die alten DIN-Normen weitestgehend ersetzt und harmonisiert hat. 

 

Obwohl die Abmessungen (Lochkreis, Außendurchmesser, Blattstärke) in den meisten Fällen identisch oder kompatibel sind, ist die Angabe der korrekten Norm in der technischen Dokumentation essenziell.
 

DWG-Download für AutoCAD und Konstruktionssoftware

Um den Planungsprozess zu beschleunigen, bietet cad-markt.de ein umfassendes Portfolio an normgerechten DWG-Zeichnungen. Anstatt Flansche mühsam nach Tabellenbuch selbst zu modellieren, können Konstrukteure die Dateien für alle gängigen Nennweiten (von DN 10 bis DN 2000) direkt beziehen.
Vorteile der CAD-Daten von cad-markt.de:
 
  • Sofort einsetzbar: Optimiert für AutoCAD und alle DWG-kompatiblen CAD-Systeme.
  • Normgetreu: Exakte Einhaltung der Maße nach DIN 2631 und DIN EN 1092-1.
  • Zeitersparnis: Reduzierung von Fehlern durch Verwendung geprüfter Standardbauteile.
Für Planer im Anlagenbau bedeutet der Einsatz dieser digitalen Vorlagen eine signifikante Effizienzsteigerung bei der Erstellung von Rohrleitungsplänen und Isometrien. 

CAD-Daten für die effiziente Planung

 

Das Bild zeigt die Darstellung eines Flansche DN 80 

Folgende Größen stehen zur Verfügung: DN 25 bis DN 300

Gezeichnet sind jeweils Seitenansicht und Draufsicht.
Format: DWG

 

 

Praxis Tips:

Was ist bei dei der Verwendung der DWG-Dateien zu beachten?

Achten Sie beim Import der DWG-Dateien darauf, den Anschlusspunkt des Flanschhalses exakt auf den Rohr-Endpunkt zu setzen, um eine fehlerfreie Isometrie-Ableitung zu gewährleisten. Prüfen Sie zudem vor der endgültigen Konstruktion die gewählte Dichtungsform, da die Normen unterschiedliche Dichtflächen wie Form C (Feder) oder D (Nut) vorsehen. 

Was ist bei Auswahl der richtigen Dichtflächen-Formen für Vorschweißflansche zu beachten?

Übersicht der wichtigsten Dichtflächen-Formen
  • Form A (Glatte Dichtfläche):
    • Einsatz: Einfache Anwendungen ohne hohe Anforderungen an die Zentrierung der Dichtung.
    • Alte Norm: Entspricht in etwa der alten DIN 2526 Form A.
  • Form B1 (Dichtleiste – Standard):
    • Einsatz: Die gebräuchlichste Form für Standardanwendungen bis PN 40. Die Oberfläche ist etwas gröber (Rz 12,5 bis 50 µm), was ideal für Weichstoffdichtungen ist.
    • Alte Norm: Ersetzt die alten Formen C, D und E nach DIN 2526.
  • Form C (Feder) und Form D (Nut):
    • Einsatz: Für kritische Medien oder hohe Anforderungen an die Dichtheit. Die Dichtung liegt in einer Kammer (Nut), was ein "Ausblasen" verhindert und für exakte Zentrierung sorgt.
    • Wichtig: Feder und Nut müssen immer als Paar verbaut werden.
  • Form E (Vorsprung) und Form F (Rücksprung):
    • Einsatz: Ähnlich wie Nut und Feder, bieten sie eine mechanische Führung und verhindern das radiale Verschieben der Dichtung. 

Welche Form sollte man wählen?

  1. Standardanwendung (Niederdruck/Wasser): Wählen Sie Form B1. Sie ist lagerhaltig fast überall verfügbar und für PN 6 der absolute Standard.
  2. Gefährliche Medien: Nutzen Sie Form C/D (Nut/Feder), um die Dichtung sicher einzukammern.
  3. Bestehende Anlagen: Prüfen Sie, welche Form der Gegenflansch hat. Bei einem Austausch muss das Dichtsystem (z. B. Feder passt nur in Nut) exakt zusammenpassen. 

 

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