3D‑CAD‑Modell einer Kronenmutter in blauer Darstellung. (Step-Modell)

 

DIN 935 Kronenmutter

Kronenmuttern (auch Kronmuttern genannt) sind eine spezielle Form von Sechskantmuttern mit einem aufgesetzten, geschlitzten "Kronenkranz", durch dessen Schlitze ein Splint gesteckt werden kann. 

 

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Einsatzbereich

Sie werden überall dort verwendet, wo eine Schraubverbindung gegen unbeabsichtigtes Losdrehen gesichert werden muss, insbesondere bei dynamischer Belastung, Vibration oder Stößen – also nicht durch reine Reibung, sondern durch eine zusätzliche mechanische Sicherung.

 

Funktionsweise

Nach dem Anziehen der Mutter wird ein Splint durch eine Querbohrung im Bolzen und durch zwei gegenüberliegende Schlitze der Krone gesteckt und an den Enden umgebogen. Dadurch kann sich die Mutter nicht mehr selbstständig drehen.

 

Typische Anwendungen:

  • Fahrwerks- und Radlagerbefestigungen im Fahrzeugbau

  • Lenkungs- und Achsschenkelbolzen

  • Maschinenbau, wo hohe Sicherheit gegen Lösen gefordert ist

  • Luft- und Raumfahrt sowie Schwerlastanwendungen

 

Normen:

Genormt sind Kronenmuttern u. a. nach DIN 935 bzw. DIN 979 (Niedrigformen), oft kombiniert mit Splinten nach DIN 94.

 

 

Downloads im CADMARKT:.


Im Downloadcenter sind die Kronenmuttern nach DIN 935 in den Größen M4 bis M36 in zum Download vorhanden.

Die Muttern sind in 2 Ansichten als dwg-files gezeichnet.

 Technische Zeichnung einer Kronenmutter  in Seitenansicht und Draufsicht

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3D‑CAD‑Modell einer Kronenmutter in blauer Darstellung. (Step-Modell)

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 FAQs

 

Wasist bei der Montage von Kronenmuttern zu beachten?

Es sollte immer die Kombination aus Bolzendurchmesser, Bohrungsdurchmesser und Splintgröße nach Herstellerangabe bzw. den entsprechenden DIN-Tabellen abgestimmt werden, da nicht jede Splintgröße zu jeder Kronenmutter passt.

 

Tabelle mit der Zuordnung von Kronenmuttergrößen zu passenden Splinten nach DIN 94/ISO 1234 

Richtwerte für Splintdurchmesser und -länge je Gewindegröße

Gewinde

 (M)

Bolzen-Querbohrung Ø 

(mm)

Splint Ø (mm) 

DIN 94

Splintlänge (mm),

Richtwert

M6 1,2 1,2 10–12
M8 1,6 1,6 12–14
M10 2,0 2,0 16–20
M12 2,5 2,5 20–25
M14 3,2 3,2 25–28
M16 3,2 3,2 28–32
M18 4,0 4,0 32–36
M20 4,0 4,0 36–40
M22 4,0 4,0 40–45
M24 5,0 5,0 45–50
M27 5,0 5,0 50–56
M30 6,3 6,3 56–63
M33 6,3 6,3 63–70
M36 6,3 6,3 70–80
Hinweis: Die angegebenen Werte sind Richtwerte zur Orientierung. Maßgeblich sind stets der tatsächliche Bohrungsdurchmesser im Bolzen sowie die Herstellerangaben der jeweiligen Kronenmutter. Splinte werden üblicherweise aus blankem Stahl, verzinktem Stahl oder nichtrostendem Stahl (A2/A4) ausgewählt, abhängig von den Korrosionsanforderungen der Anwendung. Nach der Montage müssen die Splintenden ausreichend aufgebogen werden, um ein Herausfallen zuverlässig zu verhindern.

 

 

 

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